Pressemitteilung: Südwestsachsen Digital fordert mehr IT-gestützte Koordination von Covid19 Tests und Impfungen
Unterstützung des Plädoyers für Freiheit, Toleranz und freies wirtschaftliches Agieren der Initiative Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen
Plauen, 08.04.2021. Die andauernde COVID-19-Pandemie ist eine große Belastung für die Gesellschaft und Wirtschaft. Seit nunmehr einem Jahr sind Teile der Wirtschaft und des gesellschaftlichen Lebens gänzlich, teilweise oder mittelbar ausgebremst. Durch die teilweise untrennbaren Verzahnungen der Wirtschaft hat dies weitreichende Folgen für eine Vielzahl von Branchen und Kommunen. Die andauernde Unklarheit lässt das Vertrauen in das Krisenmanagement der demokratischen Parteien schwinden und vertieft die Spaltung der Gesellschaft. Das Netzwerk Südwestsachsen Digital fordert eine systematische und durchgängige Test- und Impfstrategie unter Einsatz digitaler Hilfsmittel. SWS Digital unterstützt das Plädoyer für Freiheit, Toleranz und freies wirtschaftliches Agieren der Initiative Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen und betont die Wichtigkeit einer Exit-Strategie für Gesellschaft und Wirtschaft.
Corona Pandemie beeinflusst Innovationsprojekte von Unternehmen positiv
Pressekonferenz Digital Saxony: Vorstellung Positionspapier „Sachsens Weg zum Vorreiter bei der Digitalisierung“, 27.01.2021, 10:00 Uhr
Aktuelle, dringend anzugehende Handlungsfelder hat die Initiative „Digital Saxony“ der Sächsischen IT-Verbände in einem Positionspapier zusammengefasst. Darin richten der BITKOM e.V., der Cluster IT Mitteldeutschland e.V., das IT-Bündnis Chemnitz, der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V., der Silicon Saxony e.V. und das Netzwerk Südwestsachsen Digital e.V. ihre Forderungen an die Entscheider:innen auf politischer Ebene. Das Positionspapier „Sachsens Weg zum Vorreiter bei der Digitalisierung“ beinhaltet konkrete Handlungsempfehlungen zu Bildung, Wirtschaft und Verwaltung.
Die Eckpunkte des Dokuments stellen wir in einem videobasierten Pressegespräch vor.
Hiermit laden wir Sie sehr herzlich zu dem Termin ein: Pressegespräch der Sächsischen Digitalverbände am Mittwoch, 27.01.2021, 10:00 Uhr Zugang über folgenden Link: https://bit.ly/3nXmCA7 oder per Telefon: +49 69 710414863, ID: 423 676 587#
Jahresrückblick 2020
Mehr Erfahrungsaustausch gefragt
Das Netzwerk hatte in 2020 den höchsten Mitgliederzuwachs seit Bestehen
Mehr Firmen und Verwaltungen suchen Erfahrungsaustausch und Beratung bei Digitalisierung vor Ort
Plauen, 29.12.2020. Das Netzwerk Südwestsachsen Digital e.V. verzeichnete im Jahr der Pandemie den größten Zuwachs seit der Gründung vor drei Jahren. 26 neue Mitglieder haben das junge Netzwerk auf 82 Teilnehmer anwachsen lassen. Die Unternehmen suchen vermehrt den Erfahrungsaustausch und Beratung in Fragen der Digitalisierung durch Experten vor Ort. Zentrale Themen sind Prozesse vereinfachen, neue Geschäftsmodelle aufbauen, Mitarbeiter finden und weiterbilden.
Auch bei der öffentlichen Verwaltung stieg das Interesse am Austausch zur Digitalisierung stark an. Plauen, Waldenburg, Schöneck und Ellefeld sind dem Netzwerk dieses Jahr beigetreten. In Fachgesprächen am Computer diskutierten Experten die Lernplattformen für Schulen, den Arbeitsplatz der Zukunft, Smart City Konzepte wie Gemeinschaftsbüro im ländlichen Raum oder den Breitbandausbau im Vogtland und Erzgebirge.
Im Jahr 2020 planten rund 150 Teilnehmer in 22 Sprechstunden und Workshops ihre Vorhaben, mit Hilfe des Internets Probleme zu lösen. Ab März fanden die meist kostenfreien Angebote nur in digitaler Form statt. Unternehmen wie die Mastersolution AG aus Plauen konnten in ihrem eigenen Studio Vorträge aufnehmen und senden.
Enrico Korb und René Schädlich, Geschättsführer von MASTERSOLUTION im eigenen digital Studio Plauen
Die Mitgliedsunternehmen sind unterschiedlich gut durch das Krisenjahr gekommen. Durch den Ausfall von Messen und Vertriebsaktivitäten wurden im produzierenden Gewerbe vor allem bestehende Aufträge abgearbeitet. Wer mit elektronischem Geschäftsverkehr und Online Handel schon vorbereitet war, kam besser durch die Krise. Nachholbedarf haben die Unternehmen bei digitalen Mitarbeiterschulungen, Kundenseminaren und Visualisierung von Produkten. Online Shops und Vermarktung über das Internet sind unverzichtbar. Neuland für alle war das „Management by homeoffice“. SWS Digital sieht als Herausforderung, dass viele Unternehmen ihre vorhandenen Daten nicht für neue Angebote nutzen. Insgesamt schwankt die Stimmung zwischen „die echte Krise kommt noch“ und „digital und mit Mut in den Aufschwung“.
Aus Sicht von SWS sind viele Technologien gekommen, um zu bleiben: Reine Informationen werden zukünftig digital vermittelt, Dienstreisen gehen zurück, Arbeit von zu Hause wird selbstverständlicher, Breitbandausbau, digitaler Arbeitsplatz und der ländliche Raum gewinnen an Bedeutung. Positiv ist die Rückbesinnung auf regionale Beziehungen in der globalen Wirtschaft: Südwestsachsen kann enger zusammenarbeiten.